Müdigkeit, Lustlosigkeit, Fieber und Schmerzen sind die ersten Symptome einer beginnenden Gürtelrose. Hinzu kommt ein brennendes Gefühl an den Hautstellen der betroffenen Nervenbahnen. Jede Berührung kann jetzt schmerzhaft sein und zusätzlich bilden sich rote Stellen auf der Haut die beginnen leicht anzuschwellen. Diese Hautareale verlaufen im Rumpfbereich gürtelförmig um den Körper, von der Wirbelsäule in Richtung Brustbein. Nach wenigen Tagen entwickeln sich kleine Blasen auf den geschollenen Hautstellen. Schmerzen und Hautausschläge treten dabei meist halbseitig auf und verlaufen entlang der Nervenbahnen. In der Anfangsphase erinnert dieser Ausschlag an Windpocken. Nach ca. 3-7 Tagen sind die Bläschen mit Flüssigkeit gefüllt und die Gürtelrose ist voll ausgebildet. Danach platzen diese und trockenen aus und die entstandenen kleinen Wunden werden mit Schorf bedeckt. Abhängig von der Funktionalität des Immunsystems dauert der Verlauf 2- 4 Wochen. Wenige haben nach Wochen oder Monaten erneut Schmerzen an den vorher betroffenen Körperstellen. Dies wird bezeichnet als sogenannte postzosterische Neuralgie. Dabei können die Nervenschmerzen auch nach Abklingen der Infektion über Jahre andauern. Häufig treten diese Komplikationen auf, wenn die Entzündung zu Narben auf dem betroffenem Nerv führte. Davon betroffen sind meist ältere Menschen, bei denen die Gürtelrose nicht austherapiert wurde, oder deren Immunsystem geschwächt ist. Vor allem eine Zoster- Infektion im Gesicht kann darüber hinaus weitere, gefährliche Konsequenzen nach sich ziehen. Diese kann zu Lähmungserscheinungen, Sehverlust oder Taubheit führen
Das Varizella-Zoster Virus
Das Varizella-Zoster Virus VZV gehört zusammen mit den
beiden Herpes simplex Viren HSV1 und HSV2 zur Gruppe der Alphaherpesviren. Obwohl VZV und HSV vieles gemeinsam haben, unterscheiden sie sich in wichtigen Punkten. So tritt bei einer VZV Neuinfektion immer eine virämische Phase auf. Das Agens ist extrem kontagiös, sogar durch die Luft übertragbar, weshalb die Erkrankung auch Windpocken heisst. VZV repliziert sich langsamer als HSV und weist auch eine höhere Wirtsspezifität auf.
Orthomolekulare Wirkstoffe für das Immunsystem
Die orthomolekulare Medizin mit der gezielten Gabe von
Nährstoffen, Spurenelementen und Vitaminen kann das Immunsystem wirkungsvoll
unterstützen und damit die körpereigenen Abwehrkräfte mobilisieren. Eine gute
und Ausgewogene Ernährung sollte ausreichend Vitamine und Mineralien enthalten
hinzu kommt ein ausreichender Schlaf, das Reduzieren von Stress und regelmäßiges Sporttreiben. Um das Immunsystem zu stärken, sollten zusätzlich Nahrungsergänzungen in Betracht gezogen werden, die B-Vitamine, Vitamin C, Kalzium und Bioflavonoide enthalten.